Geschichte des Kirchenladens

Der ökumenische Kirchenladen am Dom ist seit über zwanzig Jahren in Erfurt und weit über die Umgebung hinaus Anlaufstelle für christliche Literatur, Karten, Devotionalien, Kerzen, Weihnachtssterne, Adventskalender und Krippen.

Seinen Anfang nimmt der Kirchenladen aber schon viel früher, nämlich 1990 mit einem Schuhkarton voll Ansichtskarten und einem alten Campingtisch am Fuß der Domstufen. Ute Banse startete am Tag der Währungsunion am 1. Juli 1990 mit einem mobilen Verkaufs- und Informationsstand an den Domstufen. Die Idee war ihr gekommen, als sie als Stadtführerin arbeitete und merkte, dass Touristen sonntags nirgendwo Postkarten kaufen konnten.

Bis 1996 war Ute Banse mobil unterwegs. Eines Tages kam der Evangelische Kirchenkreis auf sie zu, der den Kirchenladen „Lydia“ in der Pergamentergasse betrieb und bot ihr an, das Geschäft zu übernehmen, was sie nach einigem Überlegen und Gesprächen wagte. Als Nachfolger der Benno-Dombuchhandlung hat der Laden seit 2001 am Domplatz 25 sein Domizil gefunden und heißt seitdem „Kirchenladen am Dom“.

Zum Sortiment gehören neben christlicher Literatur auch Karten für (fast) alle Anlässe, Devotionalien, Kerzen, Weihnachtssterne, Adventskalender, Weihnachtskrippen und natürlich auch Souvenirs für Touristen. Im Keller des Ladens existiert zudem eine kleine Werkstatt, in der Kerzen für Taufen, Trauungen, Ostern, Schulanfang u.a. mit eigenen Motiven verziert werden. So ist aus bescheidenen Anfängen ein renommiertes Fachgeschäft geworden, das aus Erfurt nicht mehr wegzudenken ist.

Seit Mai 2016 lenkt Sabine Bentzien die Geschicke des Kirchenladens zunächst als Verkaufsleiterin, seit Oktober 2017 auch als Inhaberin.